Bericht zum Gebetstag
23.11.04 | Fürst zu Castell-Castell
Vom Gebetstag in Jerusalem
habe ich zwei wichtige Eindrücke mitgebracht:
Hoffnung und Erwartung.
Das Hoffen auf Frieden im Heiligen Land ist nicht neu.
Es gab aber Zeiten, in denen diese Hoffnung sehr gering geworden ist. Von einer nur zögerlich brennenden Flamme geht aber kaum Licht aus und schon gar keine wärmende Kraft. Deshalb tut es so gut, aus dem betenden Zusammensein Schwung und Mut zu neuer Friedenshoffnung mitzunehmen.
Meine Erwartung ist ganz auf Gottes Eingreifen gerichtet. Mir fallen keine neuen Ideen für eine politische Lösung, die zum Frieden führt, ein. Aber mein Vertrauen und mein Erwarten ist gewachsen, weil das Gebet etwas bewirken wird. Vielleicht wird es anders sein, als wir es heute denken.
Wenn das Gebetstreffen von Juden und Christen keine Einmalveranstaltung bleibt, sondern fortgesetzt wird, dann wird sich in Israel etwas bewegen. Dazu wünsche ich mir die Bereitschaft zur Beteiligung aller christlichen Kirchen und Glaubengesmeinschaften in Jerusalem. Dazu lade ich ein.
Ich glaube, dass Gott schon lange darauf wartet, dass seine Leute - Juden und Christen - miteinander zu ihm kommen: betend - anbetend - flehend und im festen Vertrauen auf SEINE ALLMACHT:
Fürst zu Castell-Castell
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